Authentische Sichtbarkeit: Kreiere eine Brand, die du wirklich verkörperst
Du hast eine Vision, du möchtest mit deinem Business anderen Menschen helfen und dir selbst ein Leben aufbauen, das sich gut anfühlt.
Doch immer, wenn du dich an die Website oder an einen Instagram-Beitrag deiner Personal Brand setzt, fühlst du dich überfordert.
Du hast dich vor ein paar Wochen für ein paar Farben entschieden, aber irgendwie fühlt sich das alles nicht mehr so richtig an. Deswegen verschwendest du jedes Mal unglaublich viel Zeit und Energie für deine Designs und deine Texte.
Du bist verunsichert und fühlst dich unklar. Das stoppt dich davon mit deinem Business sichtbar zu werden und KundInnen anzuziehen.
Es bremst dich aus.
Sichtbarkeit findet jedoch nicht nur im Kopf statt.
Sichtbarkeit bedeutet Ausdruck und Ausdruck bezieht den Körper mit ein. Für mich ist es daher total schlüssig, dass wir den Körper auch in unseren Branding-Prozess integrieren, um eine nachhaltige Personal Brand aufzubauen, mit der wir uns gerne zeigen und die auch wirklich unsere Persönlichkeit, Werte und Haltung zeigt. Haben wir diesen Grundbaustein gelegt, ist es zukünftig viel leichter Inhalte zu erstellen, die einen roten Faden haben, ohne zu verkopft zu sein, nämlich weil sie aus dir fließen.
Bevor wir uns anschauen, wie du nun deinen Körper mit ins Branding-Boot holst, ist es jedoch sinnvoll, erstmal deinen Status-Quo zu klären.
Schritt 1:
Was hindert dich aktuell daran, mit deiner Brand nach draußen zu gehen?
Es kann verschiedene Gründe geben, warum du mit deinem Branding nicht wirklich weiterkommst. Ich habe dir mal ein paar Möglichkeiten zusammen getragen und lade dich ein, dir diese anzuschauen und ehrlich zu beantworten welche Punkte auf dich zutreffen.
Wenn du darüber Klarheit hast, ist es auch einfacher die nächsten Schritte zu erkennen.
Ich identifiziere mich nicht mit meiner Brand
Ich suche nach Inspiration, aber vergleiche mich dabei nur oder kopiere
Ich stecke in einer Entscheidungsparalyse fest
Mein Perfektionismus bremst mich
Mir fehlt der Blick/Feedback von außen
Marketing fühlt sich für mich schwerfällig an
Meine Unklarheit führt zu Frustration und Stagnation
Ich will professionell wirken, aber es ist total verkopft
Ich fühle mich mit meinem Branding alleine
Ein weiteres, oft vorkommendes “Problem” ist, dass wir 5 Schritte überspringen und direkt bei den Farben, Schriften und dem Logo anfangen wollen.
Doch es ist wichtig, zuerst den Kern, die Brand-Essence, klar auszuarbeiten. Denn all das was danach kommt, ist der Ausdruck dessen. Wir wollen das Branding von innen nach außen gestalten.
Schritt 2:
Definiere, wie du sichtbar sein möchtest
Jetzt wo du mehr Klarheit über deine aktuelle Herausforderung hast, geht es darum herauszufinden, wie du denn stattdessen sichtbar werden möchtest. Nimm dir gerne ein Journal zur Hand, oder öffne ein Dokument auf deinem PC oder Handy und stell dir einmal folgende Fragen:
Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich mit meiner Brand in die Sichtbarkeit gehe?
Wie möchte ich wirken?
Was brauche ich, um die Brand-Blockade aufzulösen?
Was hilft mir dabei in die Sichtbarkeit zu gehen?
Wenn du Punkt A (deine jetzige Situation) und Punkt B (dein Ziel) nun vor dir hast, hast du bereits eine gute Grundlage, um daraus deine nächsten Schritte abzuleiten.
Schritt 3:
Verbinde dich mit deinem Körper
Jetzt ist es an der Zeit deinen Körper bewusst zu integrieren. Ich habe dir dafür einmal 4 Möglichkeiten zusammengetragen, die du für dich ausprobieren kannst.
Es sind Übungen, die dir helfen, die Verbindung zu deinem Körper zu stärken, bewusster wahrzunehmen und zu erforschen, wie du sie auch in dein Business und Branding bringen kannst.
KörperhaltungVerändere nichts an deiner Haltung und denke an deine Vision. Wie fühlt sich das an? Was nimmst du wahr? Versuche zu beobachten, ohne etwas zu verändern.
Stell dich aufrecht hin, erde deine Füße, kreise deine Schultern ein paar mal nach hinten und lass sie dann möglichst locker. Atme tief in deinen Bauch. Jetzt denke erneut an deine Vision. Wie fühlt sich das jetzt an? Was nimmst du wahr? Gibt es einen Unterschied?
IntonationPassend zu aktuellen Instagram-Trend überlege dir einen Satz über deine Brand:
zB. Ich bin xy und ich helfe xy bei xy…. ODER Ich bin xy und ich biete xy an..
Diesen Satz sprichst du nun auf verschiedene Weise laut aus (gelangweilt, unsicher, begeistert, überzeugt) und beobachtest, was das mit dir und deinem Körper macht und welche Weise sich natürlich anfühlt und das widerspiegelt, was du nach außen tragen möchtest.
Baue Verbindung zu deinem Körper aufSetze dich aufrecht hin, erde deine Füße und beobachte deinen Atmen wie er gerade fließt, ohne etwas zu verändern. Schließe deine Augen oder lass deinen Blick auf einen Punkt vor dir sinken. Nimm wahr: Ist dein Atem gerade flach, tief, langsam, schnell, fließend, stockend? In welche Körperbereiche fließt er?
Nimm dir 10 Minuten Zeit für RECONNECT. In diesem kostenlosen Video leite ich dich an, ins Hier & Jetzt und deinen Körper zu kommen.
Körper in Entscheidungen mit einbeziehenÜbe deinen Körper in Entscheidungen einzubeziehen. Das geht auf verschiedene Weise, zum Beispiel:
Wenn du mehrere Optionen zur Auswahl hast, dann kannst du in dich hineinfühlen und dich zu jeder Möglichkeit fragen: Fühle ich Weite oder Enge in meinem Körper? Gibt es einen spürbaren Unterschied? Kann ich daraus etwas ableiten?
Vielleicht hast du in der Vergangenheit auch schon mal eine klare Entscheidung getroffen und weißt noch genau, wie sich das in deinem Körper angefühlt hat. Versuche dich daran zu erinnern und bei deiner nächsten Entscheidung auf dieses Gefühl bzw. diese Wahrnehmung zu achten.
Eine weitere Möglichkeit ist es, dass du Bilder, die für deine Optionen stehen, ausdruckst und diese dann mit ausreichend Abstand auf den Boden legst. Dann stellst du dich auf eine Option, schließt deine Augen und beobachtest dann auch wieder, welche Empfindungen, Bilder und Gefühle auftauchen. Das Ganze machst du auch bei den anderen Optionen. Spürst du Unterschiede?
Diese Annäherungen mit deinem Körper sind erste Schritte, um dein Business mehr in die Verkörperung zu bringen. Vielleicht hast du bereits ein paar Erkenntnisse gehabt und falls nicht, ist das auch in Ordnung. Vielleicht probierst du es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal.
Eine verkörperte Brand trägt dich und dein Business langfristig. Sie fühlt sich natürlich und stimmig an, so dass du im Vertrauen in deinen authentischen Ausdruck gehen und mit ihr gemeinsam wachsen kannst.
Du landest weniger im Overthinking-Modus und kannst dich in deiner Sichtbarkeit echt und kreativ ausdrücken.
Du beginnst im Inneren und gehst dann Schritt für Schritt weiter nach außen. Mit Klarheit, Integrität und dem was dich aus macht.
Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung und dem Erforschen der ersten Schritte!
Soulful & Embodied Branding
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Ich freue mich auf dich!
with love & from within
julia laura